Gozo: Ein Fels im meer

Die kleine Schwester Maltas ist ein Fünftel Maltas mit 64 km². Von Victoria, der Inselhauptstadt, erreicht frau alle Dörfer von Küste zu Küste in zwanzig Minuten mit den lokalen Bussen. Auf Gozo finden wir Dörfer auf den Hügeln und in den Tälern, wie auch an der Küste, mit Häfen und Stränden. In ihrer Umgebung wandert frau durch schöne Gärten, Weingärten und Felder. Wälder vermisst frau, bis jetzt- die Regierung hat ein Programm gestartet. Unter dem Motto „Malta wird grün“ sollen Wälder entstehen.

Landwirtschaft ist der wichtigste Wirtschaftszweig auf Gozo, sechzig Prozent der Nahrungsmittel für Malta kommen von hier.

Viele Ferienhäuser liegen bevorzugt an der Küste, aber auch auf den Hügeln sind sie zu finden. Genutzt werden sie meist von den Bewohnern der Hauptinsel Malta, doch auch der Individualtourismus mit reiten, tauchen und Rad fahren sind typisch für diese Gegenden. Große Hotelkomplexe gibt es hier nicht. Fischerei ist nur noch für den lokalen Markt interessant und die Fischer nutzen ihre Boote vor allem für touristische Rundfahrten um die Insel.

Sandstrände findet man in Marsalforn, Xlendi und einen großen in der Bucht von Ramla, sogar mit Düne! Schwimmen und tauchen kann frau aber überall an der Küste, Treppen und Leitern führen dort ins Meer.

Das gesellschaftliche Leben der Insel ist ruhig, bequem und gemütlich. Nachbarschaft und Unterstützung sind sehr wichtig. Dieses soziale Leben mit den helfenden Händen, örtlichen Pflegediensten und das Leben auf dem Marktplatz, ein schneller Kaffee oder ein Glas Wein in der Bar, werde ich in Zukunft genießen.