Aus dem Winterschlaf erwacht!

Keine Sorge, ich lebe noch! Das stürmische Wetter mit starkem Regen, Donner und starkem Wind ist nun vorbei und die ruhigen, gemütlichen, warmen und sonnigen Tage sind zurück auf die Insel.

gIn den letzten Wochen habe ich im Haus gearbeitet. Ich dekorierte mein Zuhause mit „upgecycleten“ Möbeln, selbstgeknüpftem Teppich und neuen Vorhängen und begann mit der Gartenarbeit, um in den nächsten Wochen eigene Kräuter, Salat und Gemüse zu bekommen. Die sonnigen Tage im Winter, ja wir hatten eine Menge davon, habe ich genossen mit Spaziergängen rund um die Insel, den Besuch von Victoria und die anderen Dörfer, bevorzugt diese am Meer. Ich habe ein paar neue interessante Plätze gefunden, die einen Besuch wert sind.

Natürlich hatte ich in dieser Zeit Gäste im Haus. Sich um sie zu kümmern, war eine Freude und keine Verpflichtung. Besonders die Tage mit Family & Friends haben mein Leben glücklich gemacht!

Meine tägliche Kaffeepause bei Zeppi und auch die Musik Events bei Nacht, das Treffen mit den Frauen der „Ladies Night“ Gruppe, die Abende mit meinen Freunden in Gozo und nicht zuletzt der Besuch des Reiterhofs von Charly machen mein Leben in Qala perfekt!

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Sonntagsspaziergang - Relaxen auf Gozo

Nach den winterlichen Wochen im verschneiten Bayern wieder zu Hause, genieße ich die sonnigen Stunden ausgiebig.

Ein kleiner Spaziergang runter zum Hafen ist ein kostenloses Vergnügen und bringt den Körper und Geist wieder auf Betriebstemperatur. Statt Stiefel, Wintermantel und Pudelmütze, reicht mir bei den jetzt herrschenden Temperaturen, heute 18 C, Pullover und Hose um mich ins Freie zu begeben. 

Eine knappe dreiviertel Stunde wandere ich immer an der Küste entlang und kann mich kaum satt sehen an den grünen Feldern, blühenden Wiesen und dem glitzernden Meer. 

Gemeinsam mit der Fähre aus Malta erreiche ich den Hafen und der Bus nach Qala ist auch schon da. Oben wieder angekommen, mache ich eine kurze Rast im Zeppi's, doch mein Cappuccino fällt heute aus. Die Maschine verweigert ihren Dienst und so gibt es nur eine Limo, bevor es weitergeht  an der Küste entlang wieder zurück in mein gemütliche Zuhause.

Schön wars!

 

 

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Ich bin ja sooo beschäftigt! ----

Nun bin ich seit Januar 2017 in das Leben der kleinen dörflichen Gemeinschaft Qalas eingetaucht. Meine Tage sind bestimmt durch den Einkauf im Dorfladen von Benna, meiner Cappuccino Pause in Zeppi's Pub, Gästezimmer putzen, Bettwäsche und Handtücher waschen, Gästezimmer dekorieren, den Kräutergarten im Vorhof, den Gemüsegarten auch der Dachterrasse und die Pflanzen am Pool zu pflegen. 

Doch zum Glück bin ich eine privilegierte Maid mit eigenem Pool, die mal einen erfrischenden Break machen kann!

Dazwischen gibt es kleine Parties mit den Gästen am Pool, ein Umtrunk mit den Nachbarn oder einem geselligen Abend mit den Mädels bei der Ladies Night, einer netten Runde bestehend aus Damen aus Großbritannien, Australien, Kanada, Frankreich, Deutschland, Italien und Malta. Wir treffen uns zweimal im Monat zum ratschen, Spaß haben und die Gastronomie der Insel zu testen. So kann frau die Insel einmal anders kennen lernen.

 

Nachdem ich meine Winterarbeit, den Gozo Guide, fertig gestellt hatte, stand das nächste Projekt an. Neue Möbel braucht das Haus und so widmete ich mich dem IKEA Katalog um Neues für mein "Little Lighthouse", dem 2. Gästezimmer auszusuchen und zu bestellen. Die alten Möbel waren abgerockt und das Ergebnis meiner Arbeit kann sich sehen lassen! 

Auch die künstlerische Gestaltung kommt bei mir nicht zu kurz. 

Aus Foto und kleinen Deko Materialien wurde eine Kollage und zeigt jetzt, was ich unter maritimem Look verstehe. Im echten Leben gibt es an der Ramla Bay von Gozo keinen Leuchtturm, doch was schert das einen künstlerische Menschen, oder ?!

Doch was macht Frau mit den alten Möbeln wenn sie sie nicht über die schmale Wendeltreppe ins Erdgeschoss bekommt? Sie schafft sie auf die Dachterrasse und gibt sich dem Up-Cycling hin.

 

Aus der Kommode wurde ein Pflanzenbeet und aus dem Bett eine große Sonnenliege. Auch wenn ich keinen grünen Daumen habe, die meisten Samen sind aufgegangen und die ersten Tomaten wachsen und gedeihen.

 

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