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Kreativität in Zeiten der Pandemie

Die einen malen, schreiben Gedichte, basteln Dekorationen, räumen den Keller auf oder bestricken die Familie, alles nichts für mich!


Ich setze mich in die Sonne vor dem Zeppis, schaue dem Treiben um mich herum zu, sinniere über das Leben und diskutiere über die Welt und ihre Unzulänglichkeiten. Dann gehe ich nach Hause und schreibe über das Gehörte, Erlebte und Bedachte.

 

Wenn das Wetter einen Ausflug ins Dorf nicht empfiehlt, windig bis stürmisch ist und der kalte Wind um die Häuser pfeift, dann kommen mir die besten Ideen, was ich mit mir und meiner Zeit anfangen kann.

Ich beginne meine Webseite zu renovieren – ein Facelifting schadet nie – gedacht, getan und dann geht es weiter. 

 

Meine Gozo Reiseführer, ursprünglich für meine Feriengäste gemacht, muss auch ergänzt und umgebaut werden. Was spricht dagegen alle Medien im einheitlichen Look zu präsentieren, dachte ich mir wie eine Innenarchitektin, die eine Ruine wieder zum Leben erwecken will.

 

Nicht lange gefackelt und die Arbeit beginnt. Typisch Rita wird nicht nur das Äußere erneuert, nein auch die Inhalte sind renovierungsbedürftig. Erinnert mich an meine Deutschaufsätze, beim Durchlesen wurde auch immer was Neues daraus.

 

Wenn ich schon mal dabei bin, kann auch gleich Facebook anpassen. Schwer beschäftigt geht die Zeit im Winter auf Gozo schnell um.

Der Frühling ist da und ich bin fertig. Das Ergebnis lässt sich sehen und flugs kommt mir die nächste Idee. Warum nicht das Login für die Reiseführer Gozo, Englisch oder Deutsch, vermarkten? Bleiben mir doch dank Pandemie die Gäste aus. 

 

Die Finanzlücke vielleicht etwas kleiner machen. Schauen wir mal. Ich sehen es eher als Fundraising an. OK, geistiges Eigentum ist nur schwer zu beziffern und meine 5€ für den „Eintritt“ ist ein Spotpreis, doch was soll es, Kleinvieh macht auch Mist!

 

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