Unvernunft hat kein Alter

In den letzten Tagen wurde europaweit viel über Ausgangssperren, Kontaktverbote und Selbstisolation geschrieben und gesprochen. Im Fokus der öffentlichen Debatte waren junge Leute, die in Parks, Biergärten und Plätzen, Grüppchen bildeten oder COVID Parties feierten. Man (auch ich) unterstellte Ignoranz und unsoziales Verhalten. War auch sooo! Doch nicht nur Junge lassen der Lebenslust freien Lauf.

Auf unseren Inseln beklagt man heute, zwei Wochen nach einführen der eingeschränkten Bewegungsfreiheit, eine neue Entwicklung. Waren Wege zur Arbeit, zum Einkaufen, zur Bank, Apotheke und Arzt OK, ansonsten soll man das Haus hüten und die Familie zusammen halten. 

 

Wen finden wir heute auf den Parkbänken und vor das Haus gestellten Stühlen in den Gassen unserer Dörfer?

Alte Frauen und Männer treffen sich zum Plausch und Informationsaustausch in geselliger Runde!

Massenisolation der besonderen Art, sind die Kinder und Enkel ja brav zuhause.

Ich glaube das ist nicht im Sinne des Erfinders. 

Zum Glück macht der Frühling auf Gozo Pause und Regen und Wind vermiesen die Lust auf Draußen.

 

Strafen für Verletzung der angeordneten Quarantäne steigen täglich und liegen jetzt für Infizierten, die im öffentlichen Raum angetroffen werden, bei 10.000 €! So viel Freiheitsdrang muss man sich erstmal leisten können.

 

Passt auf euch auf, bleibt daheim und lest mal ein Buch!

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